Frankreich Fußball Europameisterschaft 2016

Stade Pierre Mauroy (Lille)

Im Jahr 2016 steht wieder die Fußball-Europameisterschaft an und natürlich lohnt sich schon jetzt ein Blick auf die neuen Stadien in Frankreich. Auch das Stade Pierre-Mauroy gehört dazu und begeistert vor allem durch seine schicke Architektur und die vielen Möglichkeiten. Man entdeckt das Fußballstadion in Villeneuve-d’Ascq in der bekannten Region Lille. Dies ist natürlich auch die Heimstätte der OSC Lille. Das Stadion wurde nach dem ehemaligen Bürgermeister Pierre Mauroy benannt, der fast drei Jahrzehnte im Amt war.

Geschichte des Stade Pierre-Mauroy

Die Pläne für das neue Stadion reichen weiter zurück, als einige meinen mögen. Schon im Jahre 1990 wurden Pläne bekannt, die ein neues Stadion betreffen sollen. Bis 2005 war es dann einfach ein Ziel, ein neues Stadion zu bauen und das Stade Grimonprez-Jooris zu ersetzen. Leider scheiterten diese Pläne und man suchte sich einen neuen Platz für den Bau. Wenige Monate später hat man dann am Standort Borne de l’espoir im Stadtteil Hôtel de Ville einen neuen Platz gefunden. Zuerst hatte das Projekt noch einen anderen Namen und diesen behilt es auch lange. Erst nach dem Abschluss wurde es umbenannt. Die endgültige Baugenehmigung wurde dann vom Bürgermeister und weiteren wichtigen Personen am 17. Dezember 2009 unterzeichnet und schon konnte der Bau beginnen. Die ersten Baumaßnahmen erfolgten am 26. März 2010 und es wurde fleißig gearbeitet. Der Bau dauerte natürlich noch einige Monate länger an. Offiziell wurde das Stadion 2012 eingeweiht.

Highlights des Stade Pierre-Mauroy

Für rund 282 Millionen Euro wurde das Stadion fertiggestellt. Natürlich lohnt sich ein Blick auf die Besonderheiten des Stadions. Es handelt sich hier nicht einfach um ein simples Fußballstadion, sondern es hat viel zu bieten. Man kann das gesamte Stadion überdachen. Hierbei ist das Stadiondach vollkommen bewegbar. Darüber hinaus verfügt das Stade Pierre-Mauroy über eine weitere Besonderheit. Es ist möglich noch eine kleine Veranstaltungsarena „hervorzuholen. Dafür kann man einfach den nördlichen Teil des Spielfeldes über die Tribüne fahren. Darunter kommt dann eine Plattform zum Vorschein, die heute für allerlei Veranstaltungen genutzt wird. Gerade Konzerte und andere Sportarten sind hier sehr angesagt. Insgesamt finden 29.5000 Besucher in der kleinen Arena Platz. Das gesamte Stadion kann natürlich wesentlich mehr Menschen fassen und zwar 50.186 Personen. Jedoch wird dieser Platz während der Europameisterschaft etwas sinken. Dies hat sicherheitstechnische Gründe und auch ein Mehrbedarf für Presse wird benötigt. Somit können „nur“ 48.000 begeisterte Fans am Fußballspaß teilhaben. Gewiss bietet das Stade Pierre-Mauroy nicht nur einfach ein Spielfeld, sondern es gibt auch einige schicke Randbauten wie Hotels, Restaurants und mehr. Diese haben nochmal 42 Millionen Euro verschlungen. Der endgültige Namen für das Stadion wurde im Juni 2013 vergeben, zwei Wochen nach dem Tode von Pierre Mauroy. Gewiss ist dieses Stadion eine wahre Pracht und wird das Fußballvergnügen in neue Höhen treiben.